Text ausblenden

Mädler’s Fotografien sind analog. Sein Blick verwandelt die Realität, löst sie von Kontext, Raum und Zeit und lässt sie Bild werden. Details löst er auf in Farbwolken, Korn, Textur, Unschärfe oder der Ungenauigkeit eines Polaroids. Für ihn spielt es keine Rolle, Fotograf zu sein, und doch tastet er die Welt mit dem fotografischen Auge ab und fängt sie in einer seiner Aufnahmeboxen ein. Der Weg scheint weit, den die Dinge und Landschaften bis in die Zweidimensionalität gegangen sind. Er liebt die Unzulänglichkeiten und legt Bilder vor, die erstaunen und verführen. Mädler ermöglicht uns die große Stille – frei von Narration, hin zum einfach Sein.


Aktuelles

Am 10. Juni 2016 wird im Leonhardi Museum Dresden eine Einzelausstellung von Frank Mädler eröffnet.